Die biometrische Technologie ist nicht erst seit biometrischen Pass in aller Munde, wenn es um Sicherheit geht. Die Biometrie (auch Biometrik; gr. βίος bíos „Leben“ und μέτρον métron „Mass“) beschäftigt sich mit Messungen an Lebewesen und den dazu erforderlichen Mess- und Auswerteverfahren.
Im POS Bereich setzen schon seit längerer Zeit viele Händler auf die neue Technologie, die Passwörter und ID-Cards obsolet macht. Biometrische Lösungen, wie die Fingerprint Reader bieten viele Vorteile:
Sie senken IT-Kosten
Mit biometrischen Lösungen gehören Passwörter Schlüssel und ID-Karten bald der Vergangenheit an. Gerade für Händler mit grosser Belegschaft oder vielen temporären Hilfskräften, sind individuelle Sicherheitsvorkehrungen sehr kostenintensiv. Nur schon die vielen Passwörter, die vergessen gehen und dann wieder vom IT-Support zurückgesetzt werden müssen, verursachen hohe Kosten und enormen Zeitverlust. Mit einem Fingerpint-Leser passiert das nicht mehr – den eigenen Finger kann man ja zum Glück nicht in den Ferien vergessen.
Kein falsches einloggen mehr
Mit Finterprint-Lesern können Mitarbeiter nicht mehr für Kollegen „einstempeln“. Die Uhr im Betrieb beginnt also erst zu ticken, wenn der Mitarbeiter selber zur Arbeit erscheint und sich mit seinem eigenen Fingerabdruck anmeldet.
Keine falschen Rabatte
Die Karte des Vorgesetzten wird in vielen Geschäften leider missbraucht, um sich oder Kollegen schnell mal einen Rabatt zu gewähren, wenn der Chef einmal nicht aufpasst. Auch dies ist mit biometrischen Lösungen nicht mehr möglich. Der Vorgesetzte kann solche genehmigungspflichtigen Aktionen nur noch mit seinem Fingerabdruck bewilligen.
Sie sehen, die neue biometrische Technologie schützt Sie sich, Ihre Kassen und nicht zuletzt das Arbeitsklima vor manch unschönen Situationen.
Nebst den kommerziell schon sehr erfolgreichen Fingerabdruck-Scannern, gibt es noch einige andere Verfahren, um Menschen zu erkennen:
• Körpergröße (Anthropometrie)
• Iris (Regenbogenhaut)
• Retina (Augenhintergrund)
• Gesichtsgeometrie
• Handgefässstruktur / Venenstruktur
• Handgeometrie Handflächenscanner
• Handlinienstruktur
• Nagelbettmuster
• Zahnabdruck
• Stimme (nicht zu verwechseln mit Spracherkennung)
• Unterschrift (statisch, dynamisch, auch Handschrift)
• Tippverhalten auf Tastaturen (engl. keystroke dynamics)
• Lippenbewegung, meist im Zusammenhang mit Stimmerkennung (Klangfarbe)
• Gangstil (engl. automatic gait recognition)
• DNA (mobiler DNA-Test, genetischer Fingerabdruck)
Eine Technologie, die v.a. für die Zutrittskontrolle in Hochsicherheitsbereichen eingesetzt wird, ist die Iriserkennung. Es handelt sich dabei um eine Methode, die speziellen Kameras Bilder der Iris (Regenbogenhaut) des Auges aufnimmt. Die Iriserkennung besticht in der praktischen Anwendung durch ihre im Vergleich zu anderen Biometrieverfahren extrem geringe Zahl an falschen Ergebnissen. Die Wahrscheinlichkeit der Verwechslung eines Iriscodes mit dem eines Auges einer anderen Person ist nahezu Null.
Wer weiss, wann die erste Kasse mit Iriserkennung auf den Markt kommt.
Was die Biometrie in Zukunft noch alles bringen wird, zeigt dieser Film:

