Erinnern Sie sich an den 22. Juni 2005? Das gesamte Eisenbahnnetz der Schweizerischen Bundesbahnen SBB wurde um 17:08 Uhr aufgrund einer Überlastung automatisch abgeschaltet. 200’000 Pendler steckten in rund 1’500 Zügen fest und mussten bei hochsommerlichen Temperaturen ohne Klimaanlage ausharren. Erst nach drei Stunden konnte die Stromversorgung wiederhergestellt werden.
Die SBB musste Zahlreiche Taxis für Notfälle organisieren, über 250 Busse als Bahnersatz organisieren, knapp 6’000 Anrufe beantworten, knapp 200‘000 „Sorry-Rail-Checks“ im Wert von CHF 15.00 verteilen und über 1’000 Kundenbetreuer informieren und an den Bahnhöfen einsetzen.
Die SBB bezifferte den Aufwand für Kulanzlösungen und das Krisenmanagement im Rahmen von 3 Mio. CHF.
Zur Überlastung kam es, da zwei von drei Verbindungen zwischen dem Kraftwerk Amsteg und der Deutschschweiz gleichzeitig wegen Bauarbeiten an der A2-Autobahn ausser Betrieb waren. Die Übertragungskapazität der verbleibenden dritten Leitung wurde um 30 Megawatt zu hoch eingeschätzt, so dass die Schutzgeräte die Leitung abgeschaltet haben. Das Hochspannungsnetz wurde dadurch in zwei Teile geteilt: Während sich im Süden die Kraftwerke wegen fehlender Last abschalteten, fehlten in der restlichen Schweiz rund 200 Megawatt. Auch die zwei Leitungen aus Deutschland konnten die fehlende Leistung nicht ausgleichen, so dass sich nach und nach die restlichen Kraftwerke wegen Überlast abschalteten.
Der Grund für den grossflächigen Ausfall war also falsches Leistungsmanagement. Hätte die SBB frühzeitig einige kleinere Bereiche abgeschaltet, hätte sie Angebot und Nachfrage wieder in Übereinstimmung bringen können und der ganz grosse Ausfall hätte vermieden werden können.
Solche Stromausfälle kommen in der Schweiz zum Glück relativ selten vor und die Auswirkungen am POS sind weniger gravierend als bei der SBB. Vergessen wir aber nicht, dass durch das Schalten grosser Ströme ständig ungewollte Rückwirkungen auf das Stromnetz auftreten. Zum Beispiel rufen Kurzschlüsse und die Einschaltströme von Elektromotoren Spannungsabsenkungen hervor. Spannungsanhebungen treten zum Beispiel durch das Abschalten grosser Lasten oder durch entfernte Blitzeinschläge auf. Empfindliche Geräte wie zum Beispiel eine Kasse oder ein PC können dadurch in ihrer Funktion beeinträchtigt oder gar beschädigt werden. Zwar regeln die Energieversorger die Netzspannung und die Netzfrequenz an den Einspeisepunkten ins Stromnetz. Dadurch werden aber nur die Summe der Störungen ausgeglichen.
Abhilfe schafft eine USV-Anlage (unterbrechungsfreie Stromversorgung) wie z.B. die die P-Serie von YUNTO. Eine kleine USV-Anlage kann bereits lokale Schwankungen und Ausfälle erfolgreich ausgleichen. Kostenpunkt: bereits ab CHF 200.--. Damit Sie Rund-um Sorglos arbeiten können, ist eine USV-Anlage Standardmässig ein Bestandteil unseres NOVOPOS Service On-Site PLUS Service Pakets. Mehr Infos dazu finden Sie hier.


